6 Uhr und ich wurde unsanft aus meinem 6 Stunden-”schlaf” geweckt, der Flieger wuerde mich gerne mit nach Singapur nehmen. Also gut, packen wir es an, Ticket gezueckt und ab in den Emirates Flieger… wieder die gleiche Maschine, schade! Also gewohnte Sitz- und Schlafposition einnehmen und gespannt auf das Highlite, das Essen, warten. Kopfhoerer rein, an die Flugzeugwand gekuschelt, Decke druebba und losschnarch.
Nach 30 Minuten des verzweifelten Versuches einzuschlafen dann auch schon wieder geweckt worden… miste! Gibt kein Essen, sondern nur etwa zum trinken… Julian, welcher sich mitlerweile eine Reihe weiter vor gesessen hatte, bestellte dann gleich einen Martini O. Gruppenzwang sag ich da nur, also eben auch einen bestellt.
Cocktail rein, kurz geseufts und wieder versucht zu schlafen. Wieder ein Stupsen an der Schulter… diesmal werde ich endlich wegen des Essens geweckt. Es steht zur Auswahl: Pute und so Beilagenzeugs (wichtig ist ja nur ds Fleisch *g*), oder Fischgedoens. Die Auswahl faellt mir nicht gerad schwer… Als ambitionierter Angler nehme ich natuerlich WAS???
Ganz klar, die Pute
Haha.
Pute runtergehauen und wieder gepennt … es zumindest versucht
Den Rest des Fluges erspar ich euch einmal, genau der gleiche Mist wie im obrigen Teil. Quaelendes Schlafen, essen, trinken, aus dem Fenster geguggt und irgendwann dann auch in Singapur ankommen.
In Singapur dann gelandet und erstmal Augen gemacht. Es ist schon wieder dunkel.
Ja heilandzack!
In den Fieger rein und dunkel, aus dem Flieger raus und auch dunkel? Wo ist die Sonne? In Deutschland scheint sie ja auch nicht zu sein.
Der Flughafen war der Hammer, und zwar der Hammer komisch/schreg/schrill. Es war Teppichboeden verlegt, welcher das Aussehen wie aus den Erfindungsjahren des Teppichs hat. Und dann dann gleich so toll verlegt, dass an einem Punkt 3 verschiedene aufeinander treffen. Also mein Geschmack ists nicht, wem es gefaellt der muss blind oder bloed sein.
In der Warteschlange fuer nicht Singapurianer gab uns dann eine “nette” Verzoellnerin
einen Zettel, welchen wir auszufuellen haben! Also wieder aus der Schlange raus, nen Kulli gesucht und das Blatt dann doch erstmal angeschaut.
“WARNING. For Drugdealers, Death!” … oder so aehnlich (schon zulange her *g*) . Also Todesstrafe fuer Drogenschmuggler/Dealer. Gleich neben dran dann “Welcome to Singapur”…
Also hier weißte Bescheid, bloss kein Scheiß bauen!Zettel ausgefuellt und mit zittrigen Beinen beim Herr Zolltyppi abgegeben.
Nach bestehen der Gesichts- und Passkontrolle dann Rucksack geholt, und mit der MRT (Metro welche ca. alle 7 min faehrt und man damit echt schnell von hier nach da kommt) die richtige Haltestelle gefunden und dann ausgestiegen. Natuerlich wussten wir in welche Richtung, es wurde durch schrille Schilder gleich darauf aufmerksam gemacht wo denn das Rotlichtviertel ist… Jaja, wir wohnten im Rotlichtviertel!
Natüüüürlich war das so geplant
Man sollte ja alles mal gesehen haben
Kurz vor unserem Hostel dann das erste super passende Schild: “Gayclub”. Ja ist ja prima! Schnell mal dran vorbeiglaufen!
In unsere Strasse eingebogen, ein Hostel gesehen … aber NEIN! Das darf doch nicht wahr sein! Wieso nur! Der Hostelname steht da nicht wirklich in Pinker Schrift (richtig Pornoooo) ! Man man. Wir wollten ja erst gar nicht rein, da sahen wir gegenüber in einer Hofeinfahrt 3 huebsche Damen welche uns dann nett zuwinkten. Also ganz dufte
Rotlichtviertel eben.
Zimmerschlüssel geholt und Zimmererkundungstour Nr. 2 angegangen. Ok, Tour ist bei dem Zimmer dann doch maßlos überrieben! Man konnte hier den Kopf reinstecken, machte einen Schritt und war gleichzeitig im Wohnzimmer, im Esszimmer, der Kueche, dem Schlafzimmer, im Ankleideraum, dem Flur, dem Fitnessstudio und fast noch im Bad. What a fuck! Also gefuehlte 2 qm, von welche dann 1,99 qm von Betten, Schraenken etc vollgestellt war
MUHAHA
Um ca. 22 Uhr sind wir im Hostel angekommen, dann kurz Gepäck reingehaun und nochmal losgetiegert um bisschen Wasser etc zu kaufen. GUT NACHT
